Piazza di San Marco

File 922Tauben. Dogenpalast. Café Florian. Jeder, der Venedig einmal besucht hat, erinnert sich an das Gefühl, welches einen erfüllt, betritt man den berühmtesten Platz der Lagunenstadt. Von Napoleon als „schönster Salon Europas“ bezeichnet, ist die Piazza San Marco das Wahrzeichen Venedigs. Egal, ob von kostümierten Gruppen überfüllt zum Carnevale oder im nebeligen Novemberdunst liegend - der Platz hat ein ganz eigenes Flair.

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Die zwei Säulen von San Teodoro und San Marco wirken wie der Eingang Venedigs von der Wasserseite aus. Am Dogenpalast Palazzo Ducale am Canal Grande vorbei, erwartet Sie dahinter die beeindruckende Basilica di San Marco. Gegenüber befindet sich der fast 100 m hohe Campanile. Hier können Sie mit einem Fahrstuhl hinauffahren und diese einzigartige Stadt von oben betrachten. Der Blick über die Lagune bis zu den Alpen ist überwältigend. Und der Blick hinunter auf den Markusplatz lässt Sie für einen Moment dem geschäftigen Treiben entfliehen.

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Wieder unten angekommen, wenden Sie sich vor dem Uhrenturm nach links und es eröffnet sich vor Ihnen der eigentliche Markusplatz. Unter den beinahe unendlich wirkenden Arkaden der Prokuratien können Sie den Platz einmal umrunden. Links befindet sich das weltberühmte Caffé Florian, gegenüber auf der rechten Seite des Platzes befindet sich das Gran Caffé Quadri.

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Der Markusplatz war und ist noch immer Zentrum des gesellschaftlichen Lebens. Wenn gefeiert wird, dann auf der Piazza San Marco. Im neunten Jahrhundert verkündeten die Dogen hier die Neuigkeiten. Heute finden hier Konzerte und zum Karneval die großen Kostümschauen statt. Wenn es aber mal ganz ruhig ist, dann hören Sie das Schaukeln der Gondeln am Anleger und die Glocken der Chiesa Santa Maria della Salute auf der anderen Seite des hier beginnenden Canal Grande.

Doch beschreiben kann man das Gefühl auf dem Markusplatz zu stehen kaum. Franz Grillparzer schrieb: „Wer nicht sein Herz stärker klopfen fühlt, wenn er auf dem Markusplatz steht, der lasse sich begraben, denn er ist tot, unwiederbringlich tot.“